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	<title>GUT für Freistadt &#187; Zusammenleben</title>
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	<description>Kommunalpolitische Akzente</description>
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		<title>Nichts ist mehr wie es einmal war.</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 18:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermine Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Miteinander Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Autorinnen: Hatice Demir, Hermine Moser
Der sich ständig vollziehende Wandel in der Gesellschaft generell ist auch im Zusammenleben in Freistadt erlebbar.
Auf allen Ebenen, in der Wirtschaft, in den Traditionen, in den Religionen, im Bildungs- und Sozialbereich, in der Politik zeigt sich dieser Wandel.
„Nichts ist mehr, wie es einmal war“ ist für viele Menschen eine manchmal auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Autorinnen: Hatice Demir, Hermine Moser</address>
<p>Der sich ständig vollziehende Wandel in der Gesellschaft generell ist auch im Zusammenleben in Freistadt erlebbar.</p>
<p>Auf allen Ebenen, in der Wirtschaft, in den Traditionen, in den Religionen, im Bildungs- und Sozialbereich, in der Politik zeigt sich dieser Wandel.</p>
<p>„Nichts ist mehr, wie es einmal war“ ist für viele Menschen eine manchmal auch frustrierende und bedrohlich erscheinende Erkenntnis geworden.</p>
<p>Um einige Beispiele zu nennen:</p>
<ul>
<li>Ein Arbeitsleben      ohne Bruch durch Arbeitslosigkeit ist in der heutigen Zeit die Ausnahme      geworden.</li>
<li>Modernes Konsumverhalten      und Kaufkraft-Abfluss in die Metropolen und über Internet stellt örtliche Wirtschaftstreibende      vor große Herausforderungen.</li>
<li>Die neuen Medien      prägen eine vor 20 Jahren noch nicht vorstellbare Kommunikationskultur.</li>
<li>Der Zugang zur      Bildung für alle scheint offener möglich geworden zu sein. Trotzdem zeigt      und entwickelt sich immer mehr ein Bruch zwischen den sogenannten      Bildungsfernen und Bildungsnahen mit allen Konsequenzen für      gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe.</li>
<li>Weltweite      Wanderungsbewegungen hinterlassen auch in Freistadt ihre Spuren. Menschen      mit Migrationshintergrund, ob aus der Europäischen Union oder aus      sogenannten Drittstaaten kommend, sind unsere Mitmenschen geworden.</li>
</ul>
<p>Die Aufgabe einer erfolgreichen Sozialpolitik in Österreich und in unserer Stadt ist es, Weichen zu stellen, die allen Menschen ein selbst bestimmtes Leben in der Mitte unserer Gesellschaft ermöglicht. Diese Selbstbestimmung soll unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Sprache und Religion sowie gesundheitlichem und sozialem Status möglich sein.</p>
<p>Dennoch ist immer wieder von Randgruppen oder gar Parallelgesellschaften die Rede. Das können alte Menschen sein, deren Sozialkontakte nur mehr aus den MitarbeiterInnen von sozialen Diensten bestehen. Oder Jugendliche, die, in den Bildungseinrichtungen durchgefallen, ihre Energien in destruktive Aktionen stecken. Oder Mädchen und Frauen, denen die Teilhabe am öffentlichen Leben und am Arbeitsmarkt aus verschiedensten Gründen versagt bleibt. Oder Personen, die sich auf bestimmte kulturelle, ethnische oder religiöse Wurzeln und Sichtweisen berufen, von denen sie annehmen, sie seien die „besseren“ im Vergleich mit denen der Anderen. Oder Mitglieder der so genannten „Leitkultur“, die, ohne viel von „den Anderen“ zu wissen, von diesen Anpassung und Assimilation verlangen. Wir wünschen uns, dass aus <em>den</em> <em>einen</em> und <em>den anderen</em> ein <em>wir</em> wird, und dass dieses <strong>wir</strong> zur <strong>Normalität</strong> wird. Unterschiedliche Menschen sollen sich als Menschen präsentieren dürfen und auch als solche wahrgenommen werden.</p>
<p>Damit dieses Wir zur Normalität werden kann, ist jede einzelne Person gefragt, nicht nur ihre Rechte wahrzunehmen, sondern auch ihren eigenen Beitrag für eine offene Gesellschaft zu erbringen. Jedes Verhalten Einzelner oder von Gruppen, das ein gutes Zusammenleben belastet oder die Rechte Einzelner verletzt, soll ohne Rücksicht auf kulturelle Besonderheiten unmissverständlich aufgezeigt werden.</p>
<p>Die Gruppe GUT will eine soziale Politik mit gestalten, die sich der Vielschichtigkeit der heutigen Gesellschaft bewusst ist. Diese Diversität ist ein Potential, das hilft, die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.</p>
<p><strong>Im Besonderen ist uns wichtig: </strong></p>
<ul>
<li>Fremdenfeindlichkeit,      wo auch immer und in welcher Form sie sich zeigt, anzuprangern und mutig      dagegen aufzutreten. Dazu gehört für uns auch der in der Bundespolitik sichtbare      Populismus in Sachen Zuwanderung, Bleiberecht und Minderheitenrechte.</li>
<li>Die Stärkung von      Initiativen, die über bestehende Grenzen hinweg Begegnungsmöglichkeiten      schaffen: der Sozialmarkt „Arkade“; die Initiative der Pfarre „<em>Freistadt      i(s)st international</em>“; der interkulturelle „<em>Frauentreff</em>“; das „<em>Freie Radio      Freistadt</em>“; der jährlich stattfindende <em>Tag der offenen Tür</em> und der <em>Kirmes</em> im muslimischen Gemeindezentrum; das geriatrische Tageszentrum; die      schulische und berufliche Integration von Menschen mit besonderen      Bedürfnissen. Sie alle sind ein Beispiel für eine starke und      verantwortliche Zivilgesellschaft.</li>
<li>Verletzung von      Persönlichkeitsrechten aufzeigen und dagegen auftreten. Sie darf nicht      durch religiöse, ethnische, kulturelle oder sonstige Gründe gerechtfertigt      werden.</li>
<li>Ein Stil des      Respekts und der Fairness in der politischen Zusammenarbeit auf      Gemeindeebene. Gerade diese soll eine beispielgebende Qualität des      Miteinander Lebens zeigen.</li>
</ul>
<p>Unsere Gruppe, die aus Persönlichkeiten mit den unterschiedlichsten beruflichen und persönlichen Hintergründen und Qualifikationen besteht, verbindet die Bereitschaft, konstruktiv und offen an der Zukunft von Freistadt mitzuarbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass wir einen wesentlichen Beitrag für ein gutes Miteinander in unserer Stadt auf allen Ebenen leisten können.</p>
<p>Hermine Moser schreibt auch in ihrem Blog unter anderem über Interkulturalität:</p>
<ul>
<li><a title="Link zu „Die sollen doch erst mal Deutsch lernen“" rel="bookmark" href="http://hmoser.wordpress.com/2009/08/06/%e2%80%9edie-sollen-doch-erst-mal-deutsch-lernen%e2%80%9c/" target="_blank">„Die sollen doch erst mal Deutsch lernen“</a></li>
</ul>
<ul>
<li><a title="Link zu Geregelte Zuwanderung" rel="bookmark" href="http://hmoser.wordpress.com/2009/08/06/geregelte-zuwanderung/" target="_blank">Geregelte Zuwanderung</a></li>
</ul>
<ul>
<li><a title="Link zu Singen und interkulturelle Begegnung" rel="bookmark" href="http://hmoser.wordpress.com/2009/01/11/singen-und-interkulturelle-begegnung/" target="_blank">Singen und interkulturelle Begegnung</a></li>
</ul>
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