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Umwelt-Tipp: Kerzenschein genießen

publiziert am 15. Januar 2010
Autorin: Barbara Finkenstädt
aus: http://www.umweltberatung.at

Kerzen hellen die Stimmung auf und tauchen den Festtagstisch in angenehmes Licht. Kerzen mit dem RAL-Gütezeichen, Stearin- und Bienenwachsprodukte sorgen dafür, dass die Raumluft nicht belastet wird.

Über neunzig Prozent der Kerzen sind aus Paraffin hergestellt. Paraffin ist ein Erdölprodukt. Stearinkerzen bestehen hingegen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Rindertalg, Palm- oder Kokosfett. Gute Qualität ist aus gesundheitlichen Gründen ratsam, denn beim Abbrennen der Kerzen können Schadstoffe an die Raumluft abgegeben werden.

“die umweltberatung” empfiehlt Kerzen aus Stearin, Kerzen aus reinem Bienenwachs oder solche, die das RAL-Qualitätssiegel tragen. Stearinkerzen rußen weniger als Paraffinkerzen. Das RAL-Zeichen garantiert lange Brenndauer und gute Dochtqualität sowie minimierte Russ- und Rauchbildung. Die bei der Kerzenproduktion eingesetzten Roh- und Hilfsstoffe werden durch das RAL-Zeichen ebenfalls reglementiert.

Stimmungsvolles Kerzenlicht

Einfache Tipps für lange Kerzenabende:

  • Ruß vermeiden: Wenn die Kerze rußt, liegt das häufig an einem zu langen Docht oder an Zugluft.
  • Die Kerzen so löschen, dass wenig Rauch entsteht – z.B. Docht ins Wachs tauchen oder Ausdämpfer verwenden. Danach immer gründlich lüften!
  • Da Duftstoffe die Raumluft zusätzlich belasten und unter Verdacht stehen Allergien auszulösen, rät “die umweltberatung” zur Verwendung von duftstofffreien Kerzen.
  • Durch wiederholtes Bügeln zwischen saugfähigem Papier werden Wachsflecken auf Textilien entfernt. Dann mit Gallseife einreiben und sofort waschen.

Umwelt-Tipp: Mode mit Zukunft wählen

publiziert am 15. Januar 2010
Autorin: Barbara Finkenstädt
aus: http://www.umweltberatung.at

Im Ausverkauf gibt es Mode zu Spottpreisen. Der Verbrauch an Textilien steigt und mit ihm verschlechtern sich Arbeitsbedingungen und Umwelt-Auswirkungen. Ökomode ist die umweltfreundliche Alternative.

Die Herstellung von herkömmlichen Textilien ist mit massiven ökologischen und sozialen Problemen verbunden. Kinderarbeit und eine hohe Wochenstundenzahl bei miesesten Löhnen sind an der Tagesordnung. Für die Produktion von 1 Kilo Baumwolle werden bis zu 29.000 Liter Wasser benötigt. Auch der Energiebedarf für die Herstellung von Textilien ist hoch, für 1 kg Polyester werden ca. 3 Liter Erdöl verbraucht. Doch wie viele Ressourcen im Textil wirklich stecken, verrät kein Etikett.

Reizende Wäsche

Eine lange „Zutatenliste“ braucht es für ein T-Shirt, das gebleicht, gefärbt, knitterfrei und hygienisch ausgerüstet ist. 7.300 Hilfs- und Ausrüstungsmittel sind für die Herstellung von Textilien erlaubt. Viele gelangen ungeklärt ins Abwasser, manche reizen die Haut und lösen sogar Allergien aus. Wer hautreizende Substanzen vermeiden möchte, kauft am besten ökologisch.

Die Fasern der Zukunft

Welche Faser ist die Ökofaser Nr.1? Die Antwort ist nicht einfach – “die umweltberatung” hat Ökobilanzen recherchiert und empfiehlt die Naturfasern Biobaumwolle, Hanf und die Zellulosefaser Tencel. Mit Einkaufsadressen, einem Labelkatalog und Hintergrundinfos zur Textilproduktion unterstützen wir Sie beim Kauf der Mode mit Zukunft.

Weitere Informationen:

Downloads
Handbuch: ecofashion – Mode mit Zukunft! [PDF 1 MB]
Katalog: Ökotextil-Labels in Österreich [PDF 2,8 MB]
Methodenset: ecofashion – Mode mit Zukunft! [PDF 4,57 MB]
Infoblatt: Ökotextilien – gesunde, faire Mode [PDF 230 KB]
Broschüre: FAIRdammt gut gekleidet! [PDF 1,8 MB]

Bestellung
Die Broschüre FAIRdammt gut gekleidet! ist gegen Versandkosten erhältlich: im Online-Shop oder bei “die umweltberatung” NÖ, Tel.: 027 42/718 29, niederoesterreich@umweltberatung.at

Das Projekt “ecofashion” wird im Rahmen der Programmlinie „Fabrik der Zukunft“ durchgeführt. Diese Programmlinie wird im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie durch die Forschungsförderungsgesellschaft abgewickelt.