Umwelt-Tipp: Ameisen, Motten & Co: biologisch fernhalten
publiziert am 04. Mai 2010Im Frühling kriechen unliebsame Gäste aus ihren Löchern: Da gibt es die Ameisenstraße durch die Küche und Motten, die sich im Kleiderschrank tummeln. “die umweltberatung” zeigt, wie Sie die Tiere loswerden.
Unsere Häuser bieten Komfort, Wohnung und Nahrungsmittel – nicht nur für uns. Diverse unerwünschte Mitbewohner naschen mit. Um diese wieder loszuwerden – oder von Anfang an fernzuhalten – gibt es meist einfache Mittel ohne Chemie. Giftstoffe aus chemischen Keulen gelangen auf diese Weise gar nicht erst in Ihre Wohnung oder Ihr Haus.
Ameisenabwehr durch Straßenreinigung
Gegen Ameisen hilft es, die Ameisenstraßen immer wieder mit Essigwasser oder Seifenlösung abzuwaschen und Geruchsbarrieren aus ätherischen Ölen oder stark duftenden Kräutern zu errichten. Sind die Schlupflöcher sichtbar, sollten Sie sie mit Klebeband, Kitt oder Gips verschließen.
Temperaturwechsel und Pheromonfallen gegen Motten
Kleidermotten vertragen keine großen Temperaturschwankungen. Deshalb ist es sehr wirksam, befallene Kleidungsstücke ein paar Tage lang in die Tiefkühltruhe zu legen. Schütteln Sie sie danach im Freien gründlich aus und bügeln Sie sie anschließend. Im Handel sind Leimfallen mit Pheromon-Lockstoffen gegen Kleidermotten und gegen Lebensmittelmotten erhältlich.
Neue Broschüre „Ameisen, Motten & Co“
Elf lästige Tierarten und wie Sie sie wieder loswerden können – das beschreibt “die umweltberatung” in der Broschüre „Ameisen, Motten & Co“. Sie wurde jetzt im Auftrag des Lebensministeriums aktualisiert und neu aufgelegt.
Download Broschüre: Ameisen, Motten & Co [PDF 937 KB]
