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Jugend und Sport

publiziert amSonntag, 23. August 2009
Autor: Johannes Peherstorfer

Im Bereich „Jugend und Sport“ hat sich in den letzten sechs Jahren viel getan. Durch unsere aktive Mitarbeit im Ausschuss konnte viel bewirkt werden. Ich möchte nur ein paar Highlights aufzählen:

  • Die neue Bezirkssporthalle konnte nach vielen Verhandlungen und Gesprächen mit Schulen und Vereinen fertig gestellt werden und sie ist aus der Sportwelt der Region nicht mehr wegzudenken.
  • Das Jugendzentrum war oft gefährdet und die Finanzierung unsicher. Unsere Unterstützung war immer und wird immer ein ganz wichtiges Anliegen sein.
  • Die Übersiedlung des Eislaufplatzes vom Tennisplatz zum jetzigen Standort vor der Bezirksporthalle war eine harte Nuss. Nicht alle Wünsche konnten erfüllt werden. Die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und damit verbundene Synergien waren für uns ganz entscheidend das Projekt in diese Richtung zu unterstützten.
  • Nicht zuletzt konnten einige Verbesserungen für das Sport- und Freizeitangebot in Freistadt erreicht werden: der vorläufige Standort des Skaterplatzes (hier muss sicher noch eine Änderung erreicht werden), die Errichtung der neuen Beach-Ball-Anlage (auch hier gibt es noch ein paar offenen Fragen) und die Verlegung und Vergrößerung des Mountainbike-Parcours.

Der Skaterplatz

publiziert amSonntag, 23. August 2009
Autor: Jakob Luimpöck

Viele Freistädter Jugendliche sind motiviert Sport zu betreiben und wünschen sich geeignete Plätze, wo sie ihren Lieblingssport ausüben können. In den letzten Jahren konnte man Ansätze beobachten, den sportbegeisterten Jugendlichen diesen Wunsch zu erfüllen, doch irgendwie wurden die Ziele oft verfehlt. Das Problem liegt auf der Hand: Es fehlt an der Kommunikation zwischen Jugendlichen und den Vertretern der Gemeinde.

Mangelnde Kommunikation und fehlender direkter Dialog mit den betroffenen Jugendlichen führen zu Fehlentscheidungen. Es wird hoher Aufwand betrieben, doch die Ergebnisse sind nicht effektiv.

Ein Paradebeispiel dafür ist der Skaterplatz in Freistadt, der in den letzten 10 Jahren mehrmals seinen Standort gewechselt hat. Zurzeit befindet er sich am Stieranger auf dem ehemaligen Areal der Viehzuchthalle. Da es zu Verunreinigungen und Zerstörung des Geländes kam, wurden zur Strafe drei Geräte vom Skaterplatz entfernt.

Ist das die Lösung des Problems?

Von nun an können die Skater diesen Platz nicht mehr wirklich nützen, weil drei wichtige Rampen fehlen. Jene Jugendliche, die den Platz als reinen Aufenthaltsort sehen, kümmert es wenig, wie viele Geräte aufgestellt sind und können ihren Vandalismus fortsetzen. Das Müllproblem ist nach wie vor vorhanden.

Um zu einer langfristigen Lösung zu kommen, ist es notwendig in einen Dialog mit den Jugendlichen zu treten. Wer nützt den Skaterplatz wirklich zum Sporteln? Wer will sich dort hauptsächlich betrinken und ungestört seinen Frust durch Zerstörung abbauen?

GUTe Ideen sind gefragt

Anstatt sich mit der Lage abzufinden oder einfach zur Bestrafung von unschuldigen Jugendlichen Geräte zu entfernen, müssen Ideen her. Aus dem Areal am Stieranger könnte eine riesige Sportanlage werden, auf der auch andere Sportarten wie Badminton, Basketball etc. ausgeübt werden können. Wie wär’s mit einem Beachvolleyball Platz, den man auch ohne Vereinsmitgliedschaft benützen darf? Womöglich können auch die Hallen genützt werden. Verantwortliche Personen, die regelmäßig die Sportanlage besuchen, haben einen Überblick, was dort passiert und können auch eingreifen, falls es zu Ausschreitungen kommt.

Der Skaterplatz in Freistadt

Der Skaterplatz in Freistadt

Was in Freistadt nicht möglich ist, existiert bereits seit Jahren in den Nachbarorten wie Gutau, Wartberg und Unterweitersdorf: eine Sportanlage, die öffentlich zugänglich ist, beaufsichtigt wird und wo nichts mutwillig zerstört wird.

Der Skaterplatz in Gutau

Der Skaterplatz in Gutau