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	<title>GUT für Freistadt &#187; Begegnung</title>
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	<description>Kommunalpolitische Akzente</description>
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		<title>Miteinander Leben</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 17:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermine Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Miteinander Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor/innen: Josef Luimpöck, Hermine Moser
Es steht außer Zweifel: Österreich braucht geregelte Zuwanderung. Die auf den Kopf gestellte Alterspyramide infolge des Geburtenrückganges verdeutlicht es. Die österreichische Fremdenrechts- und Einwanderungspolitik hat aber nicht dazu beigetragen, den Zuzug einwanderungswilliger Menschen in sinnvolle Bahnen zu lenken. Ebenso wenig hat Österreich als Aufnahmeland ausreichend Strukturen geschaffen, die ein rasches Einleben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Autor/innen: Josef Luimpöck, Hermine Moser</address>
<p>Es steht außer Zweifel: Österreich braucht geregelte Zuwanderung. Die auf den Kopf gestellte Alterspyramide infolge des Geburtenrückganges verdeutlicht es. Die österreichische Fremdenrechts- und Einwanderungspolitik hat aber nicht dazu beigetragen, den Zuzug einwanderungswilliger Menschen in sinnvolle Bahnen zu lenken. Ebenso wenig hat Österreich als Aufnahmeland ausreichend Strukturen geschaffen, die ein rasches Einleben in der neuen &#8211; vorübergehenden oder ständigen &#8211; Heimat ermöglichen und erleichtern.</p>
<p>Bis vor wenigen Jahren gab es zum Beispiel kaum Deutsch-Kurse. Das hat sich inzwischen verändert. Allerdings wird noch zu wenig erkannt, dass Sprache Lernen nur in einem dialogischen Prozess nachhaltig möglich ist. Mit einem Wort: das Angebot von Sprachkursen braucht auch die Förderung von Begegnungsmöglichkeiten, damit die Sprache angewendet werden kann. Auch hier gibt es Fortschritte, wie zum Beispiel engagierte Eltern-Arbeit in den Schulen, und das Rucksack-Projekt in Kindergärten. Den Pädagoginnen, die in diesen Bereichen aktiv sind, gebührt hohe Anerkennung.</p>
<p>Zukunftsweisend wird eine Gemeinwesen-Arbeit sein, welche die Teilhabe aller Menschen unabhängig von ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft, Alter, Handicap etc. am gesellschaftspolitischen, sozialen und kulturellen Leben fördert.</p>
<p>Diese Wertschätzung der Vielfalt kann eine Integrationspolitik ablösen, welche, auch wenn sie es nicht so meint, von „den Anderen“ im Grunde genommen Anpassung und Assimilierung verlangt. Durch positiv verstandene Vielfalt, aber auch durch mutiges Aufgreifen von auftretenden Problemen kann politischen Aufwieglern der Boden für ihre Entzweiungsbemühungen in „die Anderen“ und „die Einheimischen“, in die, die sich in der „sozialen Hängematte“ befinden etc. entzogen werden.</p>
<p>Wir streben ein friedliches Zusammenleben aller Menschen an und wollen als GUT unseren Teil dazu beitragen, indem wir entsprechende Akzente setzen.</p>
<h3>Miteinander leben heißt für uns</h3>
<ul>
<li>Im Bewusstsein der gesellschaftlichen und sozialen Vielfalt aufeinander zugehen</li>
<li>Begegnungsmöglichkeiten und Begegnungsräume schaffen und gestalten</li>
<li>Interkultur leben: Bewusstseinsbildung für die sich wandelnde gesellschaftliche Realität</li>
<li>Nachbarschaftshilfe stärkt den Zusammenhalt in der Gesellschaft &#8211; Jung hilft Alt &#8211; Alt hilft Jung</li>
<li>Mobilität für Menschen ohne Auto – die soziale Komponente des CityBus</li>
</ul>
<p>Positiv sehen wir eine Reihe von Initiativen und Projekten im Integrations- und Betreuungsbereich. Sie fördern den sozialen Zusammenhalt und stärken die Zivilgesellschaft. In ihr sollen alle Menschen Platz haben.</p>
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