Kopenhagen wurde zum Flopp
publiziert am 21. Dezember 2009Das Scheitern der Klimakonferenz von Kopenhagen hat gezeigt: Die Politik ist unfähig, die Wirtschaft desinteressiert, weil nur auf kurzfristige Gewinnmaximierung gepolt, die Experten macht- und daher hilflos.
Wie kann es gehen? Die Bevölkerung – die Basis – wir alle – sind dran: in mehrfacher Hinsicht – handeln wir endlich, kann es noch gut ausgehen, wenn nicht, sind wir wirklich dran!
Durchbrechen wir also die Ratlosigkeit und werden selbst aktiv, z. B. mit vielen kleinen Taten für den Klimaschutz, die wir täglich setzen können.
Sie wissen nicht wie und wo anpacken?
Mit der Internet-Aktion 1 000 000 Taten für den Klimaschutz wirbt die Umweltorganisation Greenpeace für Klimaschutztaten im täglichen Leben und meldet Ihnen online zurück, wieviel CO2 sie mit ihren Taten einsparen können.
Versuchen Sie es doch! Auch wenn Sie schon der große Klimaretter-Star sein sollten, sind vielleicht auch für Sie Anregungen für neue Taten dabei.
Die Adresse: http://1000000taten.greenpeace.at/
23. Dezember 2009 um 16:00
Zur Klimakonferenz in Kopenhagen fallen mir ein paar Aspekte ein:
1. Was erwarten wir uns eigentlich von einer Mega-Konferenz von Regierungen, von denen die meisten in ihrem eigenen Macht-Bereich keine nachhaltige Klimapolitik verfolgen?
2. Wenn unser Umweltminister seine Enttäuschung über die mangelnden Ergebnisse zum Ausdruck bringt: Meint er das ernst oder sagt er das, weil er davon ausgeht, dass die Medien und die Öffentlichkeit das gerne hören? Es hält ihn nichts davon ab, die von ihm erwartete Klimapolitik in Österreich zu verfolgen und jene zu unterstützen, die schon lange an einer neuen österreichischen Energiepolitik arbeiten. Oder braucht er die Rückendeckung einer internationalen Vereinbarung? Warum aber hat dann Österreich nicht bereits die internatinal vereinbarten Klimaziele von Kioto verfolgt?
3. Individuelles Handeln von Klimarettern ist ein guter Anfang, ersetzt aber nicht das Steuern der Politik. Wir müssen die Politik dazu bewegen/zwingen, Strukturen zu ändern, damit unser Umgang mit Energie im Bereich Wohnen, Verkehr, Konsum und Wirtschaft nachhaltig wird. Auch deswegen engagieren sich Leute bei GUT, um auf lokaler Ebene die richtigen Schienen zu legen.
Einen eigenen Beitrag “Das Ritual der Gipfeltreffen” habe ich in meinem Blog http://standpunkte.at veröffentlicht.