Archiv für die Kategorie ‘Tipps der Umweltberatung’

WM! 6:0 für Mehrweg-Flaschen

publiziert am 11. Juni 2010
Tipps von Barbara Finkenstädt aus: http://www.umweltberatung.at

Wenn die WM startet, sind Kühlschränke und Naschladen prall gefüllt. Mehrweg-Flaschen und Bio-Knabbereien schaffen es klar aufs Stockerl. Dosenbier und Wegwerfflaschen sehen die Rote Karte.

Getränke in Einweg-Flaschen oder Dosen sind ein Eigentor. Denn Einweg bedeutet mehr Abfall und mehr Verbrauch an Energie und Rohstoffen. Mehrweg geht in Führung.

Klarer Sieg für Mehrweg

Beim Match Mehrweg gegen Einweg ist das Ergebnis 6:0.

Mehrweg …

  • vermeidet Abfall
  • spart Energie
  • spart Rohstoffe
  • schützt das Klima
  • sichert Arbeitsplätze in Handel und Getränkewirtschaft
  • schützt Natur und Ortsbild – da Pfandflaschen nicht achtlos weggeworfen werden

Marktcheck-Supermarktrecherche

In welchen Supermärkten Wasser, Saft, Limonade und Bier noch in Mehrwegflaschen erhältlich sind, hat Greenpeace recherchiert. Der Marktcheck bewertet auch weitere Grundnahrungsmittel für PassivsportlerInnen.

Beim Snacken punkten

Kein spannendes Match ohne Knabbereien. Ob Brezel, Salzstangen, geröstete Sojabohnen oder Chips, bei Knabbereien gibt es eine große Auswahl an köstlichen Bio-Produkten. Für ihre Herstellung sind nur 1/10 der im konventionellen Bereich erlaubten Zusatzstoffe zugelassen. Das macht einen gesunden, unverfälschten Genuss möglich.

Knackig, bio und gesund

Wer es knackig, aber weniger kalorienreich möchte, kann die Aufregung mit Knäckebrot oder Gemüsesticks wegknabbern. Bio-Gemüsesticks aus regionalen und saisonalen Sorten wie Karotten, Gurken oder Paprika oder Bio-Trockenfrüchte zum Knabbern sind wahre Vitaminbomben. Und Untersuchungen zeigen, dass Gemüse und Obst aus biologischem Anbau einen geringeren Nitrat-Gehalt und weniger Pestizidrückstände aufweisen als konventionelle Produkte.

Gesund gesnackt, dann bleibt die Fußball-WM ohne unerwünschte „Schwimmreifen“ für die Fans!

Bio für  Klima und Gesundheit

  • Verzicht auf mineralischen Stickstoffdünger
  • weniger CO2-Emissionen
  • keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel
  • schonende Bodenbearbeitung
  • geringerer Energieverbrauch
  • Schutz des Trinkwassers
  • keine Gentechnik
  • artgerechte Tierhaltung

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Mehrweg finden Interessierte auf www.umweltberatung.at/mehrweg.

Schnelle, gesunde Rezepte für den gemeinsamen Fußballabend gibt´s auf www.rezepte.umweltberatung.at.

Das ABC der Fruchtfolge

publiziert am 11. Juni 2010
Tipps von Barbara Finkenstädt aus: http://www.umweltberatung.at

Knackige Radieschen für die Sommerjause, süßer Mais am Grillteller und saftige Kohlsprossen für den Winter: Die neue Gemüsescheibe gibt Tipps für Anbau und Ernte von 32 Gemüsesorten.

Beim Gemüseanbau sollte man die richtige Fruchtfolge beachten, das heißt beim Anbau auf den Nährstoffbedarf der Sorten achten und andererseits auf die botanische Familienzugehörigkeit. Starkzehrer wie Brokkoli oder Zuckermais sollten mit Mittel- bzw. Schwachzehrern wie Radieschen oder Rucola abwechseln, damit der Boden nicht zu sehr ausgelaugt wird. Außerdem sollten im selben Beet nicht jedes Jahr die gleichen Pflanzenfamilien angebaut werden – besonders bei Kohlgewächsen oder Doldenblütlern wie Karotte und Petersilie sollten mehrere Jahre Abstand gelassen werden!

Eine geschickte Fruchtfolge sorgt aber nicht nur für reiche Ernte, die Bestellung des Gartenbeets braucht auch weniger Arbeit und Mühe – die im Boden vorhandenen Nährstoffe werden besser verwertet und können sich von selbst wieder aufbauen, die Pflanzen werden von Natur aus gestärkt und brauchen keine „Chemiebomben“ zur Abwehr von Krankheiten oder Schädlingen.

Mit der neuen Gemüsescheibe hat man den richtigen ‚Dreh’!

Für 32 Gemüsearten ist mit der Gemüsescheibe auf einen Blick ersichtlich,

  • ob es sich um einen Stark-, Mittel- oder Schwachzehrer handelt
  • welcher Pflanzenfamlilie das Gemüse angehört
  • zu welcher Zeit es vorkultiviert, gesät, gepflanzt und geerntet wird.

Urlaub nachhaltig genießen

publiziert am 17. Mai 2010
Tipps von Barbara Finkenstädt aus: http://www.umweltberatung.at

Umweltfreundlich Urlauben wird immer beliebter. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Ferien entspannt und klimaschonend genießen können.

Urlaub im eigenen Garten…

bringt Entspannung und Erholung ohne Stau oder Warteschlangen und einen Beitrag zum Klimaschutz. Ein Naturgarten bietet besonders viele Möglichkeiten zum Faulenzen und Genießen. Infos zum naturnahen Gärtnern

Weitwandern…

hat positive Auswirkung auf Körper und Seele. Beim Gehen werden Wirbelsäule, Sehnen, Muskeln und Gelenke in Schwung gehalten und das Immunsystem wird aktiviert. Tipp: Das Buch „Zu Fuß. Geschichten über das Gehen“ betrachtet das Thema „Gehen“ aus verschiedenen Blickwinkeln, vom meditativen Pilgern bis zum therapeutischen Gehen mit KrebspatientInnen.

Radfahren…

ist neben Spazieren und Wandern die beste Möglichkeit die Natur zu genießen, sich fit zu halten und etwas für den Klimaschutz zu tun. Tipp: Mit der Niederösterreich-CARD können Sie das Angebot von LEIHRADL-nexbike kostenlos testen.

Mit der Bahn…

kann Ihr Urlaub schon bei der Abreise beginnen: Lassen Sie das Auto daheim und fahren Sie entspannt mit der Bahn in den Urlaub! Mehr Informationen

Flugausgleichszahlungen…

sind eine Möglichkeit, den CO2-Ausstoß, der durch eine Flugreise verursacht wird, auszugleichen. Viele UrlauberInnen zahlen bereits bei der Buchung freiwillige Flugabgaben, die in ökologische Projekte fließen. Mehr Informationen

Ökohotels…

werden in fast allen großen Reisekatalogen angeboten. Einige ReiseveranstalterInnen haben sich bereits auf das nachhaltige Urlauben spezialisiert. Sie bieten Reisen im ökologischen Gesamtpaket an, von der Anreise bis zum Quartier. Tourismusbetriebe, die nachhhaltig wirtschaften, finden Sie auf www.umweltzeichen.at.