Archiv für die Kategorie ‘Tipps der Umweltberatung’

Alles rund ums E-Bike

publiziert am 29. Mai 2011
Tipps von der Umweltberatung NÖ, gesammelt von Barbara Finkenstädt

Unsere Fahrrad-Veranstaltung vom 28.5. am Hauptplatz ist “ins Wasser gefallen”. Dafür geben wir hier Hinweise über eine Broschüre über Elektro-Fahrräder.

Unter den Begriffen Elektrofahrrad, E-Bike, E-Radl oder Pedelec (Abkürzung für Pedal-Electric Vehicle) wird in Österreich meistens ein Fahrrad mit Tretunterstützung verstanden. Diese Trethilfe bildet ein Elektro-Hilfsmotor, der durch einen Akku betrieben wird. Er gibt seine Leistung zur Tretkraft hinzu, was vor allem auf Steigungen, bei Gegenwind oder auf längeren Distanzen sehr hilfreich ist.

Elektro-RadlerInnen – Trendsetter der letzten Jahre

Immer mehr Menschen – von der Business-Radlerin bis zum Tourenbiker – entdecken das Radfahren dank des “elektrischen Rückenwindes” wieder neu als praktische Form der Fortbewegung. Preise, Qualität und Ausstattung der E-Bikes sind jedoch sehr unterschiedlich und auch über Betrieb, Wartung und Sicherheitsaspekte sollte man Bescheid wissen.

Neue Broschüre: E-RADL-Geber

Der E-RADL-Geber gibt Ihnen einen Überblick zu vielen Fragen, z.B.:

  • Was kennzeichnet E-Bikes?
  • Was sind die Vor- und Nachteile von E-Bikes?
  • Welche Antriebs- und Steuertechnologien gibt es und wie wirken sie sich auf das Fahrverhalten des Rades aus?
  • Welche Typen von Akkus bietet der Markt und wie sind deren Reichweiten?
  • Was sollte man vor einem Kauf bedenken?
  • Was ist beim Akku eines E-Bikes zu beachten?
  • Welche Sicherheitsvorschriften sollt man bei der Nutzung von E-Bikes beachten?
  • Wie schütze ich mein E-Bike am besten vor Diebstahl?
  • u.v.m.

Diese Broschüre wurde gefördert durch das Land NÖ und ecoplus.

Bestellung

Die Broschüre E-RAD(L)-Geber NÖ ist gegen Versandkosten erhältlich: im Online-Shop und bei “die umweltberatung” NÖ, Tel. 02742 718 29, niederoesterreich@umweltberatung.at

Download

Broschüre: E-RAD(L)-Geber NÖ [PDF 5 MB]
Infoblatt: Elektrofahrrad, E-Bike, Pedelec und Co. [PDF 304 KB]

Heizsaison 2010: Holz am günstigsten

publiziert am 30. November 2010
Tipps von der Umweltberatung, gesammelt von Barbara Finkenstädt

Ein aktueller Preisvergleich zwischen den gängigsten Heizträgern zeigt: Die erneuerbaren Energien haben eindeutig die Nase vorn.

  • Am günstigen lassen sich die eigenen vier Wände derzeit mit Holz warm halten. Die Kosten für ein 20 Jahre altes, durchschnittliches Einfamilienhaus liegen unter 1.000 Euro pro Jahr in einer Heizsaison.
  • Knapp darüber liegt die Wärmepumpe: Obwohl Strom ein teurer Energieträger ist, nutzen gut geplante Erdreich- oder Grundwasserwärmepumpen die Energie so gut aus, dass sie mit einer Einheit Strom vier Einheiten Wärme erzeugen können. Wärmepumpen arbeiten vor allem in gut gedämmten Häusern mit Fußboden- oder Wandheizung effizient.
  • Auch das Heizen mit Pellets ist günstig. Die BewohnerInnen in unserem Beispiel zahlen für ihre Pellet-Heizung 1.210 Euro.
  • Am teuersten ist das Heizen mit Gas oder Erdöl, hier fallen über 1.500 Euro an Brennstoffkosten an.

Ein Preisvergleich ist immer eine gute Idee. Für aktuelle Strompreise informieren Sie sich am besten auf der Website der E-Control. Dort gibt es einen Tarifkalkulator und einen Preismonitor für ganz Österreich. Die Interessensgemeinschaft ProPellets Austria erhebt monatlich einen durchschnittlichen Pelletspreis für ganz Österreich.

Wärmedämmung und Kesseltausch
Eine gute Wärmedämmung senkt die Energiekosten langfristig, egal wie sich die Preise entwickeln. Auch ein neuer Heizkessel arbeitet effizienter und energiesparender. Als Faustregel gilt: Ab 15 Jahren zahlt sich eine Erneuerung des Heizsystems aus.

Umwelttipp: Tag des Apfels

publiziert am 30. November 2010
Tipps von der Umweltberatung, gesammelt von Barbara Finkenstädt

Tag des Apfels: 12.11.

Ein Tag für das beliebteste Obst. Äpfel sind fast das ganze Jahr über erntefrisch oder als Lagerware aus Österreich erhältlich und liefern viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe.

Kein anderes Obst ist in Österreich so beliebt wie der Apfel. Reich an Vitamin C, Kalium und Ballaststoffen ist er gesundes “Fastfood”, das in jede Handtasche passt und auch den Transport im Schulrucksack unbeschadet übersteht.

Gesundheitswert des Apfels

Äpfel sind erfrischende Snacks nach dem Sport, sie liefern Energie in der Pause. Der hohe Wassergehalt macht sie zu idealen Durstlöscher, das Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte im Winter, Calcium und Magnesium festigen die Knochen und sind gut für die Nerven. In der Schale sind besonders viele Flavonide enthalten, diese wirken entzündungshemmend und antimikrobiell gegen Bakterien und Viren.

Umweltfreundlicher Genuss – regional, saisonal, biologisch

Frisch geerntete Äpfel aus der Region haben zumeist ausreichend Zeit und Sonne zum Reifen und zur Ausbildung der Nährstoffe. Sie sind in der Regel vitaminreicher und reicher an sekundären Pflanzenstoffen als halbreif geerntete Früchte, die tausende Kilometer weit transportiert werden.

Äpfel aus biologischer Landwirtschaft beinhalten weniger Schwermetalle, weniger Nitrat und geringere Pestizidrückstände. Die Vitamin- und Mineralstoffgehalte sowie die Gehalte an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen sind größer als bei konventionell angebautem Obst und Gemüse.