Archiv für die Kategorie ‘Tipps der Umweltberatung’

Vom Zug aufs LEIHRADL – nextbike

publiziert amDienstag, 29. Juni 2010
Tipps von Barbara Finkenstädt aus: http://www.umweltberatung.at

LEIHRADL – nextbike ist das neue Fahrradverleihsystem in NÖ. An über 20 Bahnhöfen gibt es bereits die robusten 3-Gang-Räder zum günstigen Verleihtarif. Registrieren – ausleihen – los geht’s!

Radfahren ist gesund, leise und umweltfreundlich.

Das Fahrradverleihsystem LEIHRADL – nextbike bietet all jenen, die kein eigenes Fahrrad haben oder dieses gerade nicht dabei haben, die Möglichkeit, kurze Strecken schnell, bequem und umweltfreundlich zurückzulegen. Im Alltagsverkehr und bei Radausflügen ist die Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln sinnvoll und wichtig. LEIHRADL – nextbike ist daher eine Kooperation mit den ÖBB eingegangen. Das Ergebnis lässt sich sehen: An 20 Bahnhöfen in Niederösterreich wurden bereits Verleihstationen installiert und bis bis 2011 kommen 30 weitere hinzu. Registrierte NutzerInnen können so von der Bahn direkt aufs Rad umsteigen und den PKW einfach stehen lassen.

So funktioniert LEIHRADL – nextbike

Die robusten 3-Gang Räder mit praktischem Einkaufskorb eignen sich hervorragend für Ausflugstouren, aber auch für Alltagsfahrten. Sie können unkompliziert und schnell per Telefon ausgeliehen und rund um die Uhr an jedem der LEIHRADL – nextbike Standorte zurückgegeben werden. Für die Benutzung ist eine einmalige Registrierung unter Angabe der Bankverbindung oder der Kreditkartennummer erforderlich. Danach genügt jeweils ein kurzer Anruf bei der Servicehotline und nach Eingabe der Nummer des gewünschten Rades kann auch schon losgeradelt werden. Der Tarif für KundInnen beträgt 1 Euro pro Stunde bzw. 5 Euro für 24 Stunden. Tarifliche Sonderregelungen erfragen Sie bitte in Ihrer Gemeinde.

Infos und Registrierung

Lichtverschmutzung

publiziert amDienstag, 29. Juni 2010
Tipps von Barbara Finkenstädt aus: http://www.umweltberatung.at

Die künstliche Beleuchtung der Außenräume nimmt zu, und damit steigt auch die Beeinträchtigung der Pflanzen- und Tierwelt sowie der menschlichen Gesundheit.

Wenn der Sommer auch wirklich zum Sommer wird, können Sie die lauen Abende und sternenreichen Nächte draußen genießen. Je mehr Lichter dabei aber im Garten und auf Terrassen leuchten, desto mehr sind Tiere und Pflanzen irritiert.

Beeinträchtigung der Tierwelt

Zwei Drittel aller Zugvögel ziehen in der Nacht. Sie werden durch die Lichtverschmutzung vom Kurs abgelenkt und können zu Tausenden an beleuchteten, hohen Objekten kollidieren. An einem 300 Meter hohen Fernsehturm in den USA sind im Rahmen einer 29 Jahre dauernden Langzeitstudie 121.560 Vogel tödlich verunglückt. Nachtfalter oder Glühwürmchen benötigen die Dunkelheit zur Nahrungssuche oder Fortpflanzung.

Das Licht holt die Sterne vom Himmel

Die ständig wachsende Lichterflut der Städte verwehrt uns zunehmend den Blick in die Tiefen des Weltalls. Diese Entwicklung ist dramatisch: Es gibt nur mehr wenige Stellen auf unserer Erde, an denen die obere Hälfte der Umwelt, der Sternenhimmel, ganz ohne Lichtverschmutzung erlebbar ist!

Gesunder Schlaf in dunklen Nächten

Die Lichtverschmutzung beschäftigt auch die MedizinerInnen. Denn der Tag-Nacht-Rhythmus steuert unsere biologischen Uhren. Überdosiertes, künstliches Licht ist ein Störfaktor und bewirkt im Gehirn eine geringere Ausschüttung von Melatonin, das stresshemmend wirkt. Dies kann Schlafstörungen und weitere gesundheitliche Schäden zur Folge haben.

Nacht im Garten lassen

Es ist nicht schwierig, die Nacht im Garten zu lassen. Ein paar Tricks bei der nächtlichen Beleuchtung reichen aus, um die Belastung so gering wie möglich zu halten.

Downloads:

Allianz gegen Lichtverschmutzung

Die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Beleuchtung wird Lichtverschmutzung genannt und hat viele negative Folgen. Deshalb haben 16 Organisationen aus den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Medizin, Bildung und Astronomie ein Positionspapier dazu erarbeitet. Sie fordern darin, die Beleuchtung auf das notwendige Maß zu beschränken und Lampen einzusetzen, die das Licht nicht nach oben abstrahlen.

WM! 6:0 für Mehrweg-Flaschen

publiziert amFreitag, 11. Juni 2010
Tipps von Barbara Finkenstädt aus: http://www.umweltberatung.at

Wenn die WM startet, sind Kühlschränke und Naschladen prall gefüllt. Mehrweg-Flaschen und Bio-Knabbereien schaffen es klar aufs Stockerl. Dosenbier und Wegwerfflaschen sehen die Rote Karte.

Getränke in Einweg-Flaschen oder Dosen sind ein Eigentor. Denn Einweg bedeutet mehr Abfall und mehr Verbrauch an Energie und Rohstoffen. Mehrweg geht in Führung.

Klarer Sieg für Mehrweg

Beim Match Mehrweg gegen Einweg ist das Ergebnis 6:0.

Mehrweg …

  • vermeidet Abfall
  • spart Energie
  • spart Rohstoffe
  • schützt das Klima
  • sichert Arbeitsplätze in Handel und Getränkewirtschaft
  • schützt Natur und Ortsbild – da Pfandflaschen nicht achtlos weggeworfen werden

Marktcheck-Supermarktrecherche

In welchen Supermärkten Wasser, Saft, Limonade und Bier noch in Mehrwegflaschen erhältlich sind, hat Greenpeace recherchiert. Der Marktcheck bewertet auch weitere Grundnahrungsmittel für PassivsportlerInnen.

Beim Snacken punkten

Kein spannendes Match ohne Knabbereien. Ob Brezel, Salzstangen, geröstete Sojabohnen oder Chips, bei Knabbereien gibt es eine große Auswahl an köstlichen Bio-Produkten. Für ihre Herstellung sind nur 1/10 der im konventionellen Bereich erlaubten Zusatzstoffe zugelassen. Das macht einen gesunden, unverfälschten Genuss möglich.

Knackig, bio und gesund

Wer es knackig, aber weniger kalorienreich möchte, kann die Aufregung mit Knäckebrot oder Gemüsesticks wegknabbern. Bio-Gemüsesticks aus regionalen und saisonalen Sorten wie Karotten, Gurken oder Paprika oder Bio-Trockenfrüchte zum Knabbern sind wahre Vitaminbomben. Und Untersuchungen zeigen, dass Gemüse und Obst aus biologischem Anbau einen geringeren Nitrat-Gehalt und weniger Pestizidrückstände aufweisen als konventionelle Produkte.

Gesund gesnackt, dann bleibt die Fußball-WM ohne unerwünschte „Schwimmreifen“ für die Fans!

Bio für  Klima und Gesundheit

  • Verzicht auf mineralischen Stickstoffdünger
  • weniger CO2-Emissionen
  • keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel
  • schonende Bodenbearbeitung
  • geringerer Energieverbrauch
  • Schutz des Trinkwassers
  • keine Gentechnik
  • artgerechte Tierhaltung

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Mehrweg finden Interessierte auf www.umweltberatung.at/mehrweg.

Schnelle, gesunde Rezepte für den gemeinsamen Fußballabend gibt´s auf www.rezepte.umweltberatung.at.