Archiv für die Kategorie ‘Jugend & Sport’

Jung, Frei, Freistädter

publiziert amMittwoch, 30. Juni 2010
Autor: Jakob Luimpöck

Am 26. Juni fand auf dem Areal rund um die ehemalige Versteigerungshalle der alljährliche Freistädter Jugendtag statt. „Young & Free“ lautete das Motto des Events, welches uA vom Ausschuss V (Familien, Jugend und Sport) organisiert wurde. Traumhaft schönes Wetter, coole Musik und unterhaltsame Aktivitäten sorgten für eine super Stimmung.

Um 15 Uhr startete das „Young & Free“ Jugendevent, doch schon davor konnten es einige Kinder und Jugendliche aus Freistadt nicht mehr erwarten und drehten ihre Runden auf der Gokart Bahn, welche die Hälfte des Stifterplatzes einnahm. Doch die Gokarts waren nur ein Angebot von vielen, welche der Jugendtag zu bieten hatte. Weiters im Programm: Basketballkorb, Fußball Käfig, Human Table Soccer, Skaterplatz mit neuen Geräten, Schießstand uvm. Die wahren Highlights fanden jedoch in der Versteigerungshalle statt. Die Freistädter Breakdance Clique „Flying Breakers“ zeigten eine spektakuläre Bühnenshow mit waghalsigen Moves. Danach trat „Gneila“ auf die Bühne. Trotz einigen technischen Schwierigkeiten schaffte er es das Publikum mit seinem Sommerhit „Alloa bam Fraunz“ zu begeistern.

Der diesjährige Freistädter Jugendtag war ein voller Erfolg. Er war sehr gut besucht und die Kinder und Jugendlichen nützten alle Angebote mit Begeisterung, was das Klischee entkräftet, dass unsere Generation ihre Zeit ausschließlich vor dem Fernseher oder dem PC verbringt. Erfreulich ist auch, dass der Basketballkorb sowie die neuen Geräte des Skaterplatzes zumindest für den Sommer am Areal hinter der ehemaligen Versteigerungshalle stehen bleiben dürfen.

Die Jugend denkt voraus

publiziert amMontag, 31. Mai 2010
Autor: Nikolai Moser

Unter dem Motto „Arbeit – Konsum – Mensch“ fand von 14. bis 16. Mai 2010 bereits zum dritten Mal das Windhaager Jugendsymposium statt. Über 40 Jugendliche tauschten ihre Ideen für eine nachhaltige Zukunft aus, erarbeiteten Thesen und Forderungen und diskutierten diese mit PolitikerInnen und der Windhaager Bevölkerung.

Nicht die Arbeit, nicht der Konsum, sondern der Mensch muss wieder in den Mittelpunkt gestellt werden.“, appelliert der ehemalige Windhaager Bürgermeister, Energie-Pionier und Initiator des Jugendsymposiums, Alfred Klepatsch, an das Publikum. Den jungen TeilnehmerInnen des 3. Jugendsymposiums sprach er damit aus der Seele.

In vier verschiedenen Workshops hatten sie sich ein Wochenende lang gemeinsam mit hochkarätigen ReferentInnen mit den Themen „Arbeit und Lebensglück“, „Konsum und Macht“, „Arbeit im Hamsterrad“ und „Nachhaltige Unternehmensführung“ auseinander gesetzt. Das Ziel war, über den Tellerrand zu blicken und neue Visionen zu entwickeln, aber auch konkrete Forderungen zu erarbeiten.

Um aus dem „Hamsterrad Arbeit“ auszubrechen wurde zum Beispiel eine Reduktion der Wochenarbeitszeit und ein bedingungsloses Grundeinkommen diskutiert. Die Ungleichheit der Vermögensverteilung sollte durch Vermögens- und Ökosteuern ausgeglichen werden, um gleichzeitig wichtige Investitionen in das Bildungs- und Sozialsystem, die Energiewende und die Entwicklungszusammenarbeit zu ermöglichen.

Auch an sich selbst stellten die Jugendlichen Forderungen: Das ersparte Geld nachhaltig zu veranlagen, aber auch Zivilcourage zu zeigen und sich politisch zu engagieren.

Um die Thesen und Forderungen mit den Jugendlichen zu diskutieren, kamen PolitikerInnen aller Parteien nach Windhaag. Bei manchen Themen gab es von allen Seiten Zustimmung, andere wurden von den politischen VertreterInnen mit Skepsis betrachtet. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner war mit der Forderung nach Vermögenssteuern nicht sehr glücklich, zeigte sich aber vom hohen inhaltlichen Niveau der Veranstaltung beeindruckt.

Ein bekanntes Gesicht in Windhaag ist mittlerweile Umweltlandesrat Rudi Anschober. Er war bisher bei jedem Jugendsymposium dabei und hatte auch inhaltlich einen gewissen „Heimvorteil“.

Zum Abschluss wurde die Windhaager Bevölkerung eingeladen, sich von der Arbeit der vergangenen Tage zu überzeugen. Die Thesen wurden vorgestellt, und in einem „Sinnesparcours“ konnten regionale Produkte verkostet werden.

Trotz des dichten Programms und der komplexen Inhalte war das Jugendsymposium durchwegs von positiver Energie und einem Geist der Veränderung geprägt. Mit Begeisterung und Elan gingen die TeilnehmerInnen an die Themen heran und versuchten, Denkbarrieren zu überwinden.
In Windhaag denkt die ­Jugend vor – hoffen wir, dass die Politik nachdenkt!

Nikolai Moser studiert Geschichte und Rechtswissenschaften an der Universität Wien und ist für GUT stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss.

Das Zukunftsforum Windhaag

Das Jugendsymposium des „Zukunftsforums Windhaag“ fand zum ersten Mal 2008 unter dem Motto „Energie-Klima-Kostengerechtigkeit“ statt und stieß bei allen Seiten auf begeisterte Rückmeldungen. Das Thema 2009 lautete „Wirtschaft-Ressourcen-Entwicklung“.

Hinter dem Zukunftsforum steht der Verein Energie Bezirk Freistadt, der an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Energieversorgung für den Bezirk Freistadt arbeitet.

In den Monaten vor dem Symposium hielten die ReferentInnen des Zukunftsforums 33 Workshops zum diesjährigen Thema ab und erreichten damit ca. 600 junge Menschen.

Die GUT-Mandatare Jakob Luimpöck und Nikolai Moser waren dieses Jahr wieder dabei – natürlich nur als Jugendliche, nicht als Politiker ;-)

Informationen im Internet

Jugend und Sport

publiziert amSonntag, 23. August 2009
Autor: Johannes Peherstorfer

Im Bereich „Jugend und Sport“ hat sich in den letzten sechs Jahren viel getan. Durch unsere aktive Mitarbeit im Ausschuss konnte viel bewirkt werden. Ich möchte nur ein paar Highlights aufzählen:

  • Die neue Bezirkssporthalle konnte nach vielen Verhandlungen und Gesprächen mit Schulen und Vereinen fertig gestellt werden und sie ist aus der Sportwelt der Region nicht mehr wegzudenken.
  • Das Jugendzentrum war oft gefährdet und die Finanzierung unsicher. Unsere Unterstützung war immer und wird immer ein ganz wichtiges Anliegen sein.
  • Die Übersiedlung des Eislaufplatzes vom Tennisplatz zum jetzigen Standort vor der Bezirksporthalle war eine harte Nuss. Nicht alle Wünsche konnten erfüllt werden. Die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und damit verbundene Synergien waren für uns ganz entscheidend das Projekt in diese Richtung zu unterstützten.
  • Nicht zuletzt konnten einige Verbesserungen für das Sport- und Freizeitangebot in Freistadt erreicht werden: der vorläufige Standort des Skaterplatzes (hier muss sicher noch eine Änderung erreicht werden), die Errichtung der neuen Beach-Ball-Anlage (auch hier gibt es noch ein paar offenen Fragen) und die Verlegung und Vergrößerung des Mountainbike-Parcours.