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	<title>GUT für Freistadt &#187; Energie &amp; Umwelt</title>
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	<description>Kommunalpolitische Akzente</description>
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		<title>Richtige Abfalltrennung lohnt sich!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 07:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Borovansky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Müll trennen]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: Martin Borovansky

Die Müllgebühren werden mit 1. Juli deutlich erhöht. Wieso? Und was kann jede/r einzelne von uns dagegen machen? Ein Schritt ist die Trennung wertvoller Kunststoffabfälle.
Kurzer Leitfaden zum Trennen von Kunststoffmüll
Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff, in Freistadt werden 8 verschiedene Kunststoffe getrennt gesammelt.
Diese Kunststoffe sollen wir im Altstoffsammelzentrum abgeben!

PET-Verpackungen „farblos-transparent“
PET-Flaschen „hellblau-, grün-transparent“. Bei hellblauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Autor: Martin Borovansky<br />
</address>
<p>Die Müllgebühren werden mit 1. Juli deutlich erhöht. Wieso? Und was kann jede/r einzelne von uns dagegen machen? Ein Schritt ist die Trennung wertvoller Kunststoffabfälle.</p>
<h3>Kurzer Leitfaden zum Trennen von Kunststoffmüll</h3>
<p>Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff, in Freistadt werden 8 verschiedene Kunststoffe getrennt gesammelt.</p>
<h3>Diese Kunststoffe sollen wir im Altstoffsammelzentrum abgeben!</h3>
<ul>
<li>PET-Verpackungen „farblos-transparent“</li>
<li>PET-Flaschen „hellblau-, grün-transparent“. Bei hellblauen PET-Flaschen besteht Verwechslungsgefahr mit farbloser PET-Verpackung.</li>
<li>Getränkeverbundkartons: Tetrapack (Milch, Apfelsaft …)</li>
<li>PS/PP-Verpackungen &#8211; „Becher“: Joghurt-, Topfen-, Margarinebecher, Obstkörbchen, Eisverpackungen, Flaschen, &#8230; mit Aufdruck „PS oder PP“</li>
<li>Verpackungsfolien (LDPE, LLDPE): Folien, Wickelfolien, Noppenver­packungsfolien, Düngemittelsäcke (alle Folien oder Sackerl die nicht „rascheln“ beim Zerknittern)</li>
<li>Kunststoffhohlkörper (HDPE, PE): Flaschen, Behälter, Eimer, Kanister, &#8230;. mit Aufdruck „HDPE“ oder „PE“, wasserlösliche Verschmutzungen sind für die Wiederverwertung kein Problem (z.B. bei Farbkübeln…)</li>
<li>Kunststoff-Schraubverschlüsse (erzielen einen hohen Gewinn)</li>
<li>EPS (Verpackungs-Styropor, kein Baustyropor)</li>
</ul>
<h3>Was gehört in den gelben Sack?</h3>
<ul>
<li>Beispielsweise Chipssackerl, Frisch­haltefolien, Kaffee-Vakuumverpackungen, Müsliverpackungen, Teigwarensäckchen, Riegelverpackungen, Sauerkrautsackerl, Suppenpackerl, Zuckerlsackerl und -papier, Einweggeschirr, Fleischtassen, Netze von Semmeln/Obst, Schnüre, Toner­behälter, Verpackungsbänder, Zahnpastatuben aus Kunststoff, &#8230;</li>
</ul>
<p>Wenn man unsicher ist wohin etwas gehört, nehmen sich die Mitarbeiter/innen des ASZ gerne Zeit um beim Trennen behilflich zu sein.</p>
<p>Fragen Sie beim nächsten Besuch im ASZ nach den Aufklebern für Ihr Plastikmüll-Sammelsystem!<br />
Versuchen Sie es für den Anfang mit der gesonderten Sammlung jener Kunststoffabfälle, die bei Ihnen am häufigsten anfallen!</p>
<h3>Richtiges Trennen spart Geld</h3>
<p>Jede Gemeinde in Oberösterreich muss kostendeckend den Müll seiner Bewohner entsorgen. Das ist wie Zusammenräumen in der eigenen Wohnung, entweder man bezahlt jemanden fürs Putzen oder man macht es selber &#8211; und spart Geld.</p>
<p>Der wertvolle Müll des gelben Sackes zum Beispiel wird gesammelt und getrennt. Die Gewinne daraus für die Kunststoffrohstoffe lukrieren nicht wir Freistädter, sondern die Firmen, die den gelben Sack einsammeln und den Inhalt nach den verschiedenen Kunststoffbestandteilen für uns trennen. Das können wir doch genauso gut, Kunststoffe selber trennen und die Gewinne dafür selber einstreifen und dadurch die Müllgebühren niedrig halten!</p>
<p>Wir als Gemeinde Freistadt können, außer mit dem Restmüll, Geld verdienen (ca. 50 – 80 Cent pro kg), aber nur mit getrenntem Müll, der im Abfallsammelzentrum der Gemeinde abgegeben wird. Versuchen wir es!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Elektromobilität in Städten und Regionen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 06:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert Schaumberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: Herbert Schaumberger

Im März 2010 besuchte ich eine Tagung in Wels zum Thema Elektromobilität. Zukunftsorientierte Fallbeispiele beeindrucken.
Gleich zu Beginn war ich sehr erstaunt, wie groß das Interesse an dem Thema ist und wie viele Menschen sich damit auseinandersetzen. Elektromobilität ist jetzt in aller Munde und dabei doch ein alter Hut, denn bereits 1899 gab es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Autor: Herbert Schaumberger<br />
</address>
<p>Im März 2010 besuchte ich eine Tagung in Wels zum Thema Elektromobilität. Zukunftsorientierte Fallbeispiele beeindrucken.</p>
<p>Gleich zu Beginn war ich sehr erstaunt, wie groß das Interesse an dem Thema ist und wie viele Menschen sich damit auseinandersetzen. Elektromobilität ist jetzt in aller Munde und dabei doch ein alter Hut, denn bereits 1899 gab es das erste Elektroauto.</p>
<p>Dass E-Mobilität eine große Zukunft hat, ergibt sich schon aus der Tatsache, dass Energieknappheit und Klimawandel die Kosten für herkömmliche Treibstoffe in die Höhe treiben werden. Ein flächendeckendes Netz von Solartankstellen und der Ausbau der Erzeugung von Ökostrom sollen zeitgleich erfolgen, denn wir wollen ja nicht mit Atomkraft fahren. Das Land OÖ. ist bestrebt, die Elektromobilität rasch auszubauen. Durch Investitionen und Forschung können hier viele neue Arbeitsplätze entstehen, die in der Automobilindustrie verloren gingen.</p>
<p>Fahrräder und Mopeds mit Elektroantrieb haben schon den Markt erobert und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Viele Fahrschulen und Tourismusbetriebe setzen schon auf Elektroroller und machen gute Erfahrungen, weil die Fahrzeuge einfach zu warten sind. Ein großer Schub wird es sicher sein, wenn Anfang 2011 das erste Auto mit reinem Elektroantrieb in Österreich auf den Markt kommt.</p>
<p>Etwa 80% aller Fahrten sind unter 50 km pro Tag, besagt eine deutsche Studie und belegt, dass die Kapazität der neuesten Lithium-Ionen Akkus für den Grossteil der Strecken ausreicht. Positive Beispiele in Modellregionen zeigen, dass schon vieles möglich ist.</p>
<h3>Vorarlberg</h3>
<p>In Vorarlberg wurde im Rheintal das Projekt VLOTTE im Dezember 2008 gestartet und kann nach einer kurzen Zeit eine gute Bilanz vorlegen.</p>
<ul>
<li>75 Elektroautos auf der Straße</li>
<li>32 öffentliche Stromtankstellen</li>
<li>549 m2 Fotovoltaikanlage</li>
<li>Service- und Werkstätteninfrastruktur aufgebaut</li>
</ul>
<h3>Salzburg – Unterwegs sein ohne Besitz eines Fahrzeuges</h3>
<p>Auf Basis von Mobilitätsverträgen ist man für eine fixe monatliche Rate elektrisch mobil, z.B. mit dem Elektroroller, ohne ein eigenes Fahrzeug zu kaufen. Der Strom an den öffentlichen Ladestationen ist dabei bereits inkludiert.</p>
<h3>London</h3>
<p>London hat die Vision die grünste Stadt der Welt zu werden und möchte bis 2015 100.000 E-Fahrzeuge im Einsatz haben. Es gibt auch schon Pläne, die Fahrzeuge bei der Olympiade einzusetzen, oder die Auflage, dass staatliche Logistikaufträge nur mit diesen Fahrzeugen erledigt werden dürfen.</p>
<h3>Einstieg in den Umstieg wagen</h3>
<p>In vielen Österreichischen Gemeinden kommen bereits E-Fahrzeuge für Grünanlagenpflege, Straßenreinigung und andere Bereiche zum Einsatz.</p>
<p>Stadtentwicklung muss sich auf E-Mobilität einstellen. Ladestationen, Stromanschlüsse im öffentlichen Raum und Stellplätze müssen eingeplant und errichtet werden. Auch politische Entscheidungen, die Elektroautos in den Städten fördern, sind notwendig. Eine Vorreiterrolle in Österreich übernimmt hier die Stadt Innsbruck, die beschlossen hat, dass Elektroautos gratis in der Stadt parken können.</p>
<p>Bei Wohnanlagen soll die Infrastruktur für Stromanschlüsse gleich mitgeplant werden, um unkompliziertes Laden zu ermöglichen. Auch während der Arbeitszeit sollen Fahrzeuge aufgeladen werden können.</p>
<p>In einem Elektrotankstellenverzeichnis ist die Gemeinde Freistadt als Betreiberin einer Solartankstelle angeführt, die es gar nicht gibt. Für Freistadt wäre ein erster Schritt die Errichtung einer Stromtankstelle an zentraler Stelle um den schon zahlreichen Nutzern von E-Rädern und Rollern eine Möglichkeit zu bieten, die Akkus zu laden. Sinnvolle Standorte wären der Hauptplatz oder der Parkplatz alter Tennisplatz. Eine Förderung für die Anschaffung eines Fahrzeuges sollte von der Klimabündnisgemeinde Freistadt angedacht werden.</p>
<p>Mit Elektrorädern kann auch der Tourismus angekurbelt werden, auch in Hinsicht auf die Landesausstellung 2013. Die Beispiele in Werfenweng und Lech zeigen eine gegenseitige Befruchtung zwischen Tourismus, E-Mobilität und Image­gewinn. Diese Vision ist auch für das Mühlviertel vorstellbar.</p>
<h3>Info</h3>
<ul>
<li>Modellregionen: z.B. <a href="http://www.vlotte.at" target="_blank">www.vlotte.at</a></li>
<li>Tanken: <a href="http://www.elektrotankstelle.net" target="_blank">www.elektrotankstelle.net</a></li>
<li><a href="http://radfahren.at" target="_blank">radfahren.at</a></li>
<li><a href="http://radtouren.at" target="_blank">radtouren.at</a></li>
<li><a href="http://velosophie.at" target="_blank">velosophie.at</a></li>
<li><a href="http://ifahrrad.at" target="_blank">ifahrrad.at</a></li>
</ul>
<h3>Förderungen in Oberösterreich</h3>
<p>Landesförderung ab 1.Mai – 31.Oktober 2010<br />
Elektrofahrräder, E-Scooter 150,- bzw.<br />
400,- Euro bei 100% ÖKO Strom.<br />
Motorräder 200,- bzw. 550,- Euro<br />
Batteriebetriebene PKW 300,- bzw.<br />
1000,- Euro. Maximal 40%.</p>
<p>Herbert Schaumberger ist GUT-Mandatar und Mitglied der Grünen und vertritt GUT im Verkehrsausschuss.</p>
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		<title>Nachhaltigkeit</title>
		<link>http://www.gutfreistadt.at/index.php/nachhaltigkeit</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 19:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar Stöglehner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Energie & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: Oskar Stöglehner

GUT will die Gemeinderatsarbeit  zukunftsfähig gestalten im Sinne einer echten Nachhaltigkeit, die auf drei Säulen gebaut ist.

Die ökologische Nachhaltigkeit  bedeutet eine Lebensweise, die die natürlichen Lebensgrundlagen nur so weit beansprucht, wie sich diese regenerieren.
Die ökonomische Nachhaltigkeit schließt ein, dass wir nicht auf Kosten der nachkommenden Generationen wirtschaften, also nicht über die Verhältnisse leben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Autor: Oskar Stöglehner<br />
</address>
<p>GUT will die Gemeinderatsarbeit  zukunftsfähig gestalten im Sinne einer echten Nachhaltigkeit, die auf drei Säulen gebaut ist.</p>
<ul>
<li>Die ökologische Nachhaltigkeit  bedeutet eine Lebensweise, die die natürlichen Lebensgrundlagen nur so weit beansprucht, wie sich diese regenerieren.</li>
<li>Die ökonomische Nachhaltigkeit schließt ein, dass wir nicht auf Kosten der nachkommenden Generationen wirtschaften, also nicht über die Verhältnisse leben. Finanzwirtschaft, Verkehrs­politik und globale Wirtschaft müssen sich an ethischen Werten orientieren.</li>
<li>Die soziale Nachhaltigkeit eröffnet die Lösung sozialer Spannungen und Konflikte auf friedlichem Weg, bevor sie eskalieren. (Generationenkonflikte, soziale Ausgrenzung, Migration …)</li>
</ul>
<p>Im Arbeitsübereinkommen, das alle fünf Gemeinderatsfraktionen unterzeichnet ha­ben, wird als Zielsetzung eine nach­haltige Budgetsituation genannt. Neben dieser ökonomischen Säule wollen wir auch die ökologischen und sozialen Grundsätze für nachhaltiges Handeln verstärkt in die politische Arbeit und damit auch in das Bewusstsein der Gesellschaft einbringen.</p>
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		<item>
		<title>Projekte zum Thema Energie</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 19:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar Stöglehner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energieinnovation]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: Oskar Stöglehner

Der Aufgabenbereich Energie, um den ich mich 2003 aus persönlichem Interesse und Engagement angenommen habe (bis dorthin „durfte“ ich Energieprojekte für die Stadt als Hobby betreiben), wird allmählich zum fixen und anerkannten Bestandteil der Arbeit im Ausschuss 2. Im Folgenden die wichtigsten Aufgaben aus dem Energie­bereich.
Der Abschluss des Energiespargemeinde-Programms des Landes OÖ./Umwelt (EGEM). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Autor: Oskar Stöglehner<br />
</address>
<p>Der Aufgabenbereich Energie, um den ich mich 2003 aus persönlichem Interesse und Engagement angenommen habe (bis dorthin „durfte“ ich Energieprojekte für die Stadt als Hobby betreiben), wird allmählich zum fixen und anerkannten Bestandteil der Arbeit im Ausschuss 2. Im Folgenden die wichtigsten Aufgaben aus dem Energie­bereich.</p>
<p>Der Abschluss des Energiespargemeinde-Programms des Landes OÖ./Umwelt (EGEM). Die Datenermittlung für den IST-Verbrauch an Energie wurde im Sommer 2009 abgeschlossen, der Endbericht findet sich auf der Homepage der Stadtgemeinde. In den nächsten Wochen ist mit dem Ergebnis der Analysen für Energieeffizienz und -einsparung sowie der Potenzialanalyse für den Umstieg auf Erneuerbare Energieträger zu rechnen.<br />
Direkt abgeleitet aus dem EGEM-Programm wurde das Jahrzehnteprojekt „Energiezukunft Freistadt 2030“. Es ist die logische Folgerung der Analysearbeit im EGEM.<br />
Weitere Projekte, die 2009 gestartet wurden und sich mit Energiethemen in und um Freistadt befassen:</p>
<p>Das Forschungsprojekt FB Vision 2020 &#8211; „Energieversorgung Braucommune Freistadt“. Das Projekt wurde 2009 abgeschlossen, der Endbericht liegt zur Genehmigung vor. Ziel war die Überprüfung der Machbarkeit einer Umstellung des Brauereibetriebes auf Erneuerbare Energieträger und die Nutzung von Abwärme als Raumwärme für die Altstadt und angrenzende Objekte. So viel kann vorweg gesagt werden: Der Wärmebedarf der Altstadt ist derart hoch, dass er aus reiner Abwärme nicht gedeckt werden könnte. Die Brauerei hat sich für eine kleine, hausinterne Lösung entschieden mit energieoptimierter Abstimmung der Prozesse. Die Versorgung der Stadt muss als eigenes Projekt erfolgen. Das ist Aufgabe von „Energiezukunft Freistadt 2030“.</p>
<p>Das Forschungsprojekt INKOBA – Durchführbarkeit nachhaltiger Energiesysteme in INKOBA-Parks. Ausgangspunkt für eine Einreichung war die Tatsache, dass am Standort Rainbach/Apfoltern und bei bisherigen Standortentwicklungen das Energiethema vernachlässigt wurde. INKOBA-Energie entwickelt für Standorte in OÖ. Energiesysteme, die auf regionalen erneuerbaren Ressourcen basieren. Die Prozesse der Firmen in den Parks sollen optimal miteinander verschaltet werden, die Nachfrage nach Energiedienst-leistungen im Umland der Parks untersucht werden.</p>
<p>Konkret: In Freistadt kann es uns nicht egal sein, dass die Gasstation Apfoltern über ihre Verdichterstation die dreifache Menge an Abwärme in die Luft bläst, die die Fernwärme Freistadt pro Jahr an ihre Kunden absetzt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Energieinnovation Salzhof</title>
		<link>http://www.gutfreistadt.at/index.php/energiekonzept-salzhof</link>
		<comments>http://www.gutfreistadt.at/index.php/energiekonzept-salzhof#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 20:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar Stöglehner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energieinnovation]]></category>
		<category><![CDATA[Salzhof]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: Oskar Stöglehner
 
Bei der Renovierung des Salzhofes 2002/2003 war für den überdachten Innenhof ursprünglich daran gedacht, im Sommer die Hitze wegzulüften und bei Kälte entsprechend zu heizen.
Als sinnvolle Alternative dazu konnte ich zusammen mit dem Haustechnikplaner des TB Freunschlag, Christian Schinagl, eine Energielösung auf teilsolarer Basis mit möglichst sparsamer Verwendung fossiler Energieträger entwickeln.
Eine 60 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Autor: Oskar Stöglehner</address>
<p><strong> </strong></p>
<p>Bei der Renovierung des Salzhofes 2002/2003 war für den überdachten Innenhof ursprünglich daran gedacht, im Sommer die Hitze wegzulüften und bei Kälte entsprechend zu heizen.</p>
<p>Als sinnvolle Alternative dazu konnte ich zusammen mit dem Haustechnikplaner des TB Freunschlag, Christian Schinagl, eine Energielösung auf teilsolarer Basis mit möglichst sparsamer Verwendung fossiler Energieträger entwickeln.</p>
<p>Eine 60 m² Vakuum-Solaranlage auf dem Hofdach sowie ein Gas-Brennwertkessel versorgen eine Fußbodenheizung, die mit einem Latentspeicherboden an Stelle von Wasser-Pufferspeichern kombiniert ist. Die thermische Solarenergie wird direkt in den Fußbodenaufbau gespeichert und gleichzeitig der Latentspeicher geladen. Dieser gibt bei seiner Entladung die gespeicherte Wärme über einen längeren Zeitraum an die eigentliche Speichermasse (60 m³ Fußbodenestrich ) ab: 5 Stunden Sonne am Dach sorgen für 15 Stunden Wärme im Fußboden.</p>
<p>Zugleich wird das Dachgeschoß (Musikschule) klimatisiert: Im Sommer kühlt die Fußbodenheizung über Wärmetauscher die Speichermasse des Fußbodens.</p>
<p>Der Mehraufwand wurde überwiegend mit Hilfe einer Investitionsförderung des Landes OÖ finanziert. Diese Energieinvestition wurde zum Vorzeigeprojekt für andere Kommunen.</p>
<p>Resumee nach 6 Jahren Betrieb – nicht alles läuft nach Plan:</p>
<ul>
<li>Regelungsprobleme und mangelnde Abstimmung von Heizung und Lüftung werden beklagt.</li>
<li>Während der Sommerzeit kommt es wegen fehlender Wärmeabnahme wiederholt zum Totalausfall der Solaranlage. Ideal wäre eine Warmwassernutzung im Haus oder die Wärmeabgabe an ein Nachbarobjekt. Daran wird bereits gearbeitet.</li>
<li>Die Größenordnung des Gebäudes und die Mehrfachnutzungen bei voller Auslastung erfordern und rechtfertigen einen organisatorischen und technischen Hauswart. Eine kontinuierliche fachliche Betreuung würde die Zufriedenheit der Nutzer erhöhen und den äußerst positiven Ruf des Salzhofes noch stärken.</li>
</ul>
<div id="attachment_80" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-80" title="solar_salzhof" src="http://gut.jomo.org/wp-content/uploads/2009/08/solar_salzhof-300x225.jpg" alt="Solaranlage am Salzhof" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Solaranlage am Salzhof</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Contracting-Pionier Freistadt</title>
		<link>http://www.gutfreistadt.at/index.php/erfolg-energie-contracting</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 18:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar Stöglehner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie-Contracting]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: Oskar Stöglehner

Bereits 1999 startete Freistadt unter meiner Projektleitung ein Energie-Einsparcontracting für 7 Gemeindeobjekte: Kindergarten, Doppelhauptschule, Hallenbad, Tennishalle, Feuerwehrhaus, Wasserwerk, Straßenbeleuchtung.
Mit einem Investitionsvolumen von 400.000 € werden jährlich zwischen 66.000 und 85.000 € eingespart. Das entspricht einer Einsparung zwischen 25 % und 30 % der (damaligen) Energiekosten.
Nach einer Laufzeit von 7 Jahren wurde das Projekt 2006 abgeschlossen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Autor: Oskar Stöglehner<br />
</address>
<div id="attachment_118" class="wp-caption alignleft" style="width: 171px"><img class="size-medium wp-image-118 " title="oskar_salzhof" src="http://www.gutfreistadt.at/wp-content/uploads/2009/08/oskar_salzhof-161x300.jpg" alt="oskar_salzhof" width="161" height="300" /><p class="wp-caption-text">Oskar Stöglehner und das Energie-Contracting-Modell</p></div>
<p>Bereits 1999 startete Freistadt unter meiner Projektleitung ein Energie-Einsparcontracting für 7 Gemeindeobjekte: Kindergarten, Doppelhauptschule, Hallenbad, Tennishalle, Feuerwehrhaus, Wasserwerk, Straßenbeleuchtung.</p>
<p>Mit einem Investitionsvolumen von 400.000 € werden jährlich zwischen 66.000 und 85.000 € eingespart. Das entspricht einer Einsparung zwischen 25 % und 30 % der (damaligen) Energiekosten.</p>
<p>Nach einer Laufzeit von 7 Jahren wurde das Projekt 2006 abgeschlossen und war jahrelang Vorbild für zahlreiche ähnliche Projekte. Die seither jährlich eingesparten Energiekosten verbessern die Finanzkraft der Gemeinde.</p>
<p>Das Energie-Contracting-Modell erhielt den <em>Contracting-Preis &#8220;Energieprofi 2000&#8243;</em> der ÖGUT und des Umweltministeriums.</p>
<p>Für mich persönlich war es nach der Mitarbeit am regionalen <em>Energiekonzept für die Region Freistadt</em> (1995 &#8211; 1997) und dem Mitwirken am Entstehen des <em>Biomasse-Fernheizwerkes Freistadt</em> ein weiterer Meilenstein einer erfolgreichen nachhaltigen Energiearbeit für Freistadt.</p>
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